Jule

Pizza-Raclette

*=Affiliate-Link

Was ist eigentlich ein Pizza-Raclette?

Eine besondere Form des Raclettes ist das Pizza-Raclette. Das ist mein absoluter Raclette-Favorit. Hier gibt es nicht nur eine Platte für die Oberhitze, damit der Käse schön schmilzt, sondern auch eine Platte für die Unterhitze, um einen schönen Teigboden zu backen. Für den Hefeteig bieten sich fertige Teige an, diese sind bereits gleichmäßig ausgerollt und können einfach in Pfännchenform ausgestochen werden. Dem Belag sind (fast) keine Grenzen gesetzt:

Im Folgenden zeige ich

  • mein Lieblings-Pizza-Raclette-Gerät sowie als Alternative die Variante „Pizza-Ofen“ und
  • welche Zutaten ich für ein Pizza-Raclette nehmen würde.

Pizza-Raclette-Geräte

Es gibt Pizza-Raclettes, die wie Raclette-Geräte aussehen, und es gibt Öfen mit einer Pizza-Ofen-Kuppel. Die Pizza-Öfen haben meist nur eine Unterhitze, sie sind halt auf Mini-Pizzen und damit auf das Teigboden-Backen ausgelegt.

Das "klassische" Pizza-Raclette

Mein Favorit ist ganz klar ein „klassisches“ Pizza-Raclette:

  • Oberhitze für Raclette,
  • Unterhitze für Mini-Pizzen und
  • obendrauf noch eine Grillfläche

Bei uns ist da für jeden was dabei, und ich weiß nicht, wie oft wir unser Gerät schon zum Ausprobieren verliehen haben…

Wir haben das folgende Gerät und sind damit bisher wirklich sehr zufrieden:
Stöckli Grill Pizza for 8 Hot’Stone Weiss*
Der Käse schmilzt gut und die Pizzen werden schön gebacken.

Passend dazu gibt es noch eine Crepe-Platte. Die haben wir zwar auch und auch das macht Spaß (sie hat auch sonst tolle Bewertungen), aber mir reicht es zum Ende ein Stück Apfelkuchen im Pfännchen zu backen.

Das Gerät ist für 8 Personen ausgelegt, wenn jeder ein Pfännchen bekommt. Je nach Sitzordnung würde ich sagen, dass bis zu 6 Personen auch gut an „ihre“ Pfännchen drankommen können.

Zu den Eigenschaften, die mir gefallen:

  • Die Unterhitze ist separat zuschaltbar, so dass man auch wirklich ein Raclette ohne Unterhitze machen kann. Die Oberhitze kann eingestellt werden (stufenlos).
  • Zum Ausstechen des Teiges gibt es einen extra Ausstecher. Der ausgestochene Teigfladen passt dann gut in die Pfännchen und kann auch noch etwas gezogen werden.
  • Die Hot Stone-Platte wird schön heiß und sowohl Fleisch, Shrimps, als auch Gemüse lassen sich gut braten.
  • Die Pizzen als auch Raclette-Zutaten lassen sich auch nach vielfacher Benutzung gut aus den Pfännchen herauskippen.

Der "optische" Pizzaofen

Wer es lieber stylisch mag, sollte sich die Pizza-Öfen genauer anschauen. Diese können auf dem Tisch ein echter Hingucker sein, sind jedoch nicht so gut für Raclette geeignet und haben auch keine Grillplatte. Dafür hat man ein kleines Pizzabäcker-Feeling.

Die Pizzaöfen gibt es für 4, 6 oder 8 Personen. Da sie rund sind wird es zu acht an einem Tisch aber schon mal etwas schwierig, jedem den Zugriff auf das Gerät zu ermöglichen.

Empfehlung

Meine Empfehlung ist ganz klar das Pizza-Raclette. Es hat bei uns die anderen Raclette-Geräte komplett abgelöst. Der große Vorteil ist die Vielseitigkeit: geschmolzener Käse, Mini-Pizzen, Mini-Flammkuchen und Nachtisch an einem Gerät; dazu der Hot-Stone für Kurzgebratenes: We love it 🙂

Zutaten

Die Zutaten sind so unterschiedlich, wie die Esser am Tisch. Fleisch, Fisch, Gemüse, Obst – beim Pizza-Raclette geht alles, was auch bei einem normalen Raclette geht. Außerdem geht alles, was ihr sonst gerne auf eurer Pizza habt (nehme ich zumindest an, ich kenne ja eure Pizzen nicht 😉 ) .

Als Basic-Zutatenliste würde ich folgendes empfehlen:

  • Pizzateig (fertig, bereits ausgerollt, gerne auch im Set mit einem kleinen Glas Tomatensauce).
    Falls ihr euch jetzt denkt: Echt jetzt? Fertigteig?? Ja! Ich habe jahrelang meinen Pizzateig selber gemacht (hier gehts zum Rezept), und ich mache den Teig auch heute noch regelmäßig selber. Aber gerade fürs Pizza-Raclette bietet sich der fertige an: Er ist fertig ausgerollt und damit überall gleich dick, er ist bereits eckig geschnitten, so dass das ausstechen einfach geht, er schmeckt inzwischen wirklich gut (das war früher durchaus noch anders), und, um das nochmal hervorzuheben: er ist so, wie er ist, direkt am Tisch verarbeitbar. Und hier gehts ja um Kochen am Tisch 🙂

Empfehlung

Der Pizzateig lässt sich auch für süße Varianten verwenden, wenn er nicht mit zu viel Salz gemacht wurde. Bei den von mir gekauften (ich habe keine spezielle Marke) waren bisher alle auch für die Nachtisch-Küchlein geeignet.

  • Tomatensoße (falls diese noch nicht beim Pizza-Teig dabei war)
  • saure Sahne oder Schmand (sowohl für Flammkuchen als auch für den Nachtisch geeignet)
  • Raclette-Käse (zum Überschmelzen der Raclette-Zutaten)
  • geriebener Käse (für die Pizzen und Flammkuchen)

Zutaten für das Topping

  • gekochter Schinken
  • Schinkenwürfel
  • geräucherter Lachs
  • Frühlingszwiebeln
  • rote Zwiebeln
  • gegrillte Paprika aus dem Glas
  • eingelegte Pepperoni
  • Oliven
  • Schafskäse
  • Erbsen
  • Mais
  • Salami
  • frische Tomaten (in Scheiben)
  • Pilze (frische Champignons und/oder aus der Dose)
  • Artischoken
  • Kapern
  • Knoblauch (ggf. vorher in Öl eingelegt)
  • frischer Basilikum
  • Ziegenkäse
  • Walnüsse
  • Honig
  • und noch so viel mehr… je mehr Personen mitessen, je mehr kann man in der Regel auch an Variationen auftischen. Und wenn etwas übrig bleibt, könnt ihr am nächsten Tag gleich nochmal Pizza-Raclette machen 🙂 .

Zutaten für den Hot Stone

  • Rinder- und Schweinefilet, sowie Hühnchen (das Fleisch kann auf dem Hot Stone auch problemlos vorher mariniert werden)
  • Paprika
  • Zucchini
  • Zuckerschoten
  • Shrimps
  • frische Pilze

Zutaten für den Nachtisch

  • Äpfel
  • Birnen
  • Bananen
  • Trauben
  • Walnüsse
  • Schokolade oder Nutella
  • Zimt
  • süße Sahne
  • Streusel (hier gehts zum Rezept)